Der Segen Urbi et Orbi vom Papst Franziskus

Urbi et Orbi Segen, den der Papst Franziskus in besonders feierlicher Form an Weihnachten und Ostern, aber auch nach seiner Wahl von der Mittel-Loggia (Benediktions-Loggia, Mittelbalkon des Petersdomes) des Petersdomes „der Stadt und dem Erdkreis“ erteilt, verbunden mit einem besonderen Ablass. Das katholische Ritual reicht bis in das Mittelalter zurück, vom römischen Reichsbewusstsein übernommen. Auch als Formel für allgemeine Dekrete die Weltkirche betreffend verwendet.





Heute päpstlicher Segen „der Stadt (gemeint ist Rom) und dem Erdkreis“. Aber auch für Dokumente verwendet sowie als Ehrentitel der Lateranbasilika: „Aller Kirchen in der Stadt und auf dem ganzen Erdkreis (urbis et orbis) Mutter und Haupt. Besonders feierlicher Papstsegen an Weihnachten und Ostern vom Mittelbalkon (Benediktionsloggia) des Petersdomes gespendet. Bei dieser Gelegenheit wird ein vollkommener Ablass gewährt, vorausgesetzt die fromme Gesinnung. Offiziell von der Kirche erstmals im 13. Jh. aufgenommen. Im Auftrag des Papstes Franziskus kann der Segen auch von Kardinälen, Bischöfen und Priestern erteilt werden. Nach seiner Wahl wurden dem Papst Franziskus die Insignien mit den lateinischen Worten ...auf dass Du vorstehest der Stadt und dem Erkreis“ überreicht.